20. Juli 2016

Schlaganfall – Apoplex


Schlaganfall, Apoplex

Bei einem Schlaganfall (auch Hirnschlag, Hirninfarkt oder Apoplex genannt) wird die Durchblutung einer bestimmten Region im Gehirn unterbrochen. Wenn sich in einem Teil des Körpers ein Blutgerinnsel bildet und durch den Blutkreislauf in das Gehirn wandert, können dort Gefäße blockiert werden. Dies kann auch durch eine Verengung der Gefäßwände geschehen, zum Beispiel durch Kalkablagerungen. Eine weitere Ursache eines Schlaganfalls sind Einblutungen in das Hirngewebe, zum Beispiel durch gerissene Arterien. Durch den Sauerstoffmangel stirbt das Gewebe in der betroffenen Region ab.

Je nach den Folgestörungen wird in der Ergotherapie bei Schlaganfall mit verschiedenen Ansätzen gearbeitet. Einer davon ist zum Beispiel die Therapie nach Bobath. Mit diesem Konzept werden physiologische Bewegungsmuster neu erarbeitet und ausgeführt, dazu gehören das Gehen oder das An- und Auskleiden.  

Die Wissenschaftlergruppe zog den Schluss, dass Ergotherapie das Risiko für eine Verschlechterung der körperlichen Einschränkungen nach einem Schlaganfall senkt. Gleichzeitig kann sie die Selbstständigkeit und die Fähigkeiten zur Alltagsbewältigung verbessern.

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